Teil eines Werkes 
Bd. 1 (1782)
Entstehung
Seite
214
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si4 i.TH. i.Abschn. Bildung der Wörter.

zu dem Hülfsmittel, das Mannigfaltige in densel-ben durch hörbare iaute auszudrucken, sondern auchzu dem Kunstgriffe, die schon erschöpften Natur-laute zu vervielfältigen, und für neue Begriffe neueWörter zu bilden.

Wir wollen mit den Biegungssylben anfangen,weil sie die einfachsten sind, ob es gleich wahrschein-lich ist, daß sie später angewandt worden, als man-che der folgenden Ableitungssylben, deren Begriffmerklicher ist, und daher klärer empfunden wer-den mußte.

Menons- §. 64. Die vornehmsten laute, womit man dießMn. Verhältnisse der Dinge zu bezeichnen suchte, wel-ches insgesammt sehr unbestimmte Wurzellaute sind,und welche wirFlerions- oder Viegungssylbennennen wollen, sind folgende:

e. l. Die erste einfache Person der Zeitwörter:ich lieb--e, liebt-e. 2. Die dritte einfache Per-son in der vergangenen Zeit, er liebt-e. z. DieConcretion der Adverbien zu Adjectiven, der Mit-eMann, die fromm-e Frau, das groß-e Haus.4. Verhältniß des Dativs, dem Mann--e, demHund-e. 5. Die Mehrheit, die Händ-e, Ge-setz-e, Nerz-e.

M, em, zur Bezeichnung des einzelen Dativs,dem, manchem, ihm.

N, eil. 1. Der einzcle Genitiv und Dativ in man-chen Nennwörtern, des, dein Buden, des, demguten, des Menschen, den» Herzen. 1. EineMehrheit, sowohl in Nennwörtern, die Glocken,die Fliegen, die Strahlen, die Adern; besondersim Dativ, den Müttern, Händen; als auch inZeitwörtern, wir licb-en, sie lieht- en.

r, er.