Teil eines Werkes 
Bd. 1 (1782)
Entstehung
Seite
218
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siZ i.Th.i.Abschtt. Bildung der Götter.

her rechnen. Es sind folgende vier, welche nur al-lein vor Zeitwörtern und ihren Ableitungen stehen.

er: er-fahren, er-steigen, er-warmen,er-lauben, er-kalten.

ent, in einigen Fallen emp: ent-stehen, ent-sagen, ent - sprechen, emp-fehlen, emp-finden.

ver: ver - bergen, ver-fagen, ver-mehren,zer: zer-treten, zer-stören.

i. Nach- §. 68. Die Nachsylben, welche das Wurzelwortsylben,och näher nach seiner besondern Art, nach einein«,. Grund- ZLmstgnde, Ncbenbegriffe u. s. f. bestimmen, sindgleichfalls wiederum:

i. wurzellaure und N)urzelsylben, welche,wegen ihrer unbestimmten Beschaffenheit, am schick-lichsten waren, den nur sehr dunkel empfundenenNebenbegriff zu bezeichnen. Die vornehmsten sindfolgende:

ch, ich. i. Eine Verstärkung des Tones undhernach des Begriffes zu bezeichnen: Ler - ch,Mol - ch, hör - ch - en, fchnar - ch - en. 2. EinDing, »Subject, Act-ich, Vott-ich, Gänf-er-jch, Miirh-er-ich, Litt-ich, N>eg-er-lch.

d , de. 1. Das Ding, woran sich der Wurzel-laut befindet, oder welches denselben verursachet,oder verursacht hat, woraus nachmahls bey mehrererVerfeinerung Absiracta geworden sind: Jag-d,Gelüb-d, Schul-d, Freu-de, Her-de, Gna-de, Gün-de, das Gemahl-de. In hartenMundarten und mit einem vermeinten Nachdruckeging dieser Laut oft in die härtern c, th, ach, urh,über. S. im folgenden r, 2. Wirklich thuend,

n>ag-