Teil eines Werkes 
Bd. 1 (1782)
Entstehung
Seite
219
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2. Kap. Ursprung der Sprache. §.6Z. 219

rvag-en-d, lied-en-d, lab--en-d, lT>in-d.z. Vielleicht eine Verstärkung oder andern Neben-begriff, oft auch eine mußige Begleitung des n:t.aus- end, Dutz - en - d, nirg - cn - d, irg - en -- 6.

e, Dinge zu bezeichnen, woran sich der Wurzellaut befindet, wie d und de, Fläch-e, Flicf-e,platt-e, 2?lass e, Achf-e, besonders weiblicheDinge dieser Art, ein? e, gut - e. Bey mehr Cul-tur erhielt diese Ableitungssylbe gleichfalls eine nochabstractere Bedeutung, hieZ.ied-e, Gchrvcr-c,!7!äss-e. Gür-e.

f, zur Verstärkung des Tones und Begriffes,hüp-f-en, Hop-f-en, pfrop-f, I^op-f,ftop-f-en.

ft, das Ding und in der Folge Abstracta zu be-zeichnen, Vernun-fr, Ankun - fr, das alteBrun-ft.

g, lg. 1. Eine Verstärkung des iautes undBegriffes, besonders in Zeitwörtern, befchäd-ig-en, besieht-ig-en, pein-ig-en, nöth-ig-en.2. Ein Ding, Subject, Rön-ig, «oon - ig,pftnn-ig, Zxäf-ig, Zeif-ig. z. Den Neben-begriff des Besitzes, des Daseyns, gut- lg, sel-ig,adel-ig.

icht. 1. Ein Colkectivum, ^ehr-lcht, Feil-icht, Lich-ichc, Dick-icht. 2. Den Neben-begriff der Ähnlichkeit, holz - icht, graf-icht,fleisch - ichr, rhör - ichr.

ilig, ung , verwandt mit ig. 1. Das Ding,woran sich der Wurzelbegriff befindet, Här - ing,Vücd-ing, Mcss^ ing, Henn-ing, «^orn-ung.Nachmahls 2. einen abgezogenen Begriff, Theuer-ung, Erzieh-unI, prüf-ung. z. Ein Col-

lectivum^