Teil eines Werkes 
Bd. 1 (1782)
Entstehung
Seite
247
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z.Küp. Von dem Tone. §. gO.Fr- 247

ihm schon gesagt, und spreche ihn sechsmahl mitjedesmahliger Veränderung des Tones aus, so wird ,man auch immer einen neuen Nachdruck oder Ne-benbegriff erhalten:

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Ich habe es ihm schon gesagt, d. i. ich und

kein anderer.Ich habe es ihm schon gesagt, schürft das

bereits Geschehene vorzüglich ein.Ich habe es ihm schon gesagt, hebt das Ge-sagte vorzüglich heraus.Ich habe es ihm schon gesagt, ihm und kei-nem andern, eben diesem Menschen.Ich habe es ihm schon gesagt, mit dem Nach-drucke des bereits Vollzogenen.Ich habe es ihm schon gesagt, bezeichnet dassagen mit einem vorzüglichen Nachdrucke.Er kann daher auch auf Sylben zu stehen kommen,welche den Wortton ordentlicher Weise nie habenkönnen; z.B. er hat ihn nicht nur geschlagen,sondern erschlagen, enthält zugleich eine Steige-rung des Schlagens. Wir können uns hier aufdiesen Redeton noch nicht einlassen, weil er die Lehrevon dem Satze, und dem Baue der Perioden vor-aus setzt, daher wir es hier bloß mit dem Worttonzu thun haben, welcher in dem Baue der Wörterselbst gegründet ist.

§. 81. Dieser Ton, welchen wir künftig den czintheiluuxTon schlechthin nennen wollen, ist sowohl in Anse- des Wort-hung seiner Stärke, als auch der Dauer, wiederum tones.von verschiedener Art.

1. In Ansehung der Stärke, wenn in einemmehrsylbigen Worte zwey Sylben betont sind, inwelchem Falle die eine betonte Sylbe mit mehr Er-hebung der Stimme ausgesprochen wird, als die

Q 4 andere,