Teil eines Werkes 
Bd. 1 (1782)
Entstehung
Seite
291
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i. Dessen Arten. §. ng» 291

§. 119. Die concreten Hauptwörter sind wie- Etklünm»der von verschiedener Art/ welcher Unterschied doch der comtt-nicht in den Dingen selbst, sondern wiederum bloß teu.in der Art und Weise, sie uns vorzustellen und siezu benennen, gegründet ist. Entweder, wir stellenuns die Dinge so selbständig vor, als sie wirklichsind, als Individua oder einzele Dinge, wovonjedes nur ein einiges Mahl vorhanden ist, und als-dann heißt das Substantiv, welches dasselbe bezeich-net, ein eigener Nahme, Nomen pwprium;oder wir denken und bezeichnen das selbständigeDing nach gewissen Merkmahlen, welche es mit an-dern seiner Art gemein hat, und alsdann wird des-sen Nahme ein Nomen appellarivum, und aufDeutsch ein gemeinschaftlicher Nahme, be-stimmter ein Gattungsnahme oder Classcnworr,weil es zugleich die ganze Gattung oder Classe vonähnlichen Dingen bezeichnet; oder wir stellen unseinzele Dinge nach einer gewissen Menge vor, anwelcher man nichts einzeles unterscheiden kann, oderes wenigstens nicht unterscheiden will, in welchemFalle das Substantiv ein Nomen collecrivumoder Gammelnahme heißt, dergleichen XVasser,Luft, Sand, Getreide, VolL u. s. f. sind; oderendlich wir benennen bloß die Materie, ohne alleRücksicht aus die darunter gehörigen Individua, dadenn ein solches Wort ein Nomen mareriale wird.Die letzte Classe von Substantiven, wohin z.B. dieWörter Eisen, Holz, Stein, Dein, als bloßeMaterie betrachtet, gehören, fließen aus der einenSaite oft mit den Collectivs, und auf der andernmit den Abstraetis zusammen, daher man sie auchmit zu den letztem rechnen kann, indem die Bezeich. .nung der Materie wirklich eine Absiraction vorausseht, die aber auch bey den Collecuvis und Appella-

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