i. Dessen Arten. §. izi. :Z2. 507
Heit auf den ersten Stufen feiner vernünftigen Er-kenntniß.
§. ;zi. In dem folgenden Abschnitts werden Verschie-wir seben, daß die Ableitung verschiedene Bie-denhcit ih-gungSsiKen für die Abstracta hat. Sie find nichts r-r Vedeu-weniger als gleich bedeutend, obgleich der Unterschiedoft nur dunkel ist, daher der gemeine Gebrauch siehäufig init einander zu verwechseln pflegt. DasRoch ist etwas anders als das Rorhe und dieRöche, das Große etwas anders als die Größe,das Einschränken etwas anders als die Ein?schränkung und die Eingeschrünktheit, dasSchön in Tausendschön etwas anders als dasSchöne und die Schönheit, das Vollziehenetwas anders als die Vollziehung und der Voll-zug, die Ansprache etwas anders als das An-sprechen, die Ansprechung und der Anspruch.Diejenigen, welche Handlungen bedeuten, leidenauch Collectiv« oder vielmehr Frequentativa, dasL^urmeln und das Gemurmel, das Heulen unddas Geheul, das Schreyen und das Geschrey,das plaudern und das Geplauder. Viele ur-sprüngliche Abstracta können wiederum concret wer-den: die Säure, ein flüssiger saurer Körper, dieSchwärze, ein schwarzer Farbenkörper, dieSchönheit, eine schöne Person.
§. 1Z2. Da die Abstracta ihren Begriff indivi- 2»wie ftrirduell, entweder überhaupt, oder an einem gewissen ^ den Pl«-Dinge befindlich, bezeichnen, so sind sie auch in so ^' ^'de°-fern keines Plurals fähig. Glück und Unglückbedeuten die höchste Ursache des zufalligen Gutenund Bösen in der Welt, und da diese Ursache inihrer Art nur einig ist, so leiden sie auch keinen
U? Plural.