ZZ4 >TH. 2.Abschn. 2.Kap. Substantiv.
Verbiis, wobey die Hulfslaute a, o und u allemahlden Umlaut bekomme«' : die Güte, Kiebe, Stärs^e, Größe, Härce, Lläche, Nässe, Schwere,Milde, Dürre, von den Adverbien gut, lieb,stark/ groß, harr, stach, naß, schwer, milde,dürr. Von vielen ist das Stammwort als Adver-bium veraltet, und lebt zum Theil noch in andernNedetheilen, z. B. dieVeirze, in beiden, Ehe,Buße, Fehde u. s. f. Man muß dieses abstracte enicht mit dem so genannten weiblichen e verwech-seln, welches nichts Abstractes an sich hat, und,wie im vorigen gezeigt worden, selten etwas andersals das mildernde e ist, welches Hauptwörtern voneinem jeden Geschlechte angehänget wird.
el, doch nur selten, eine Beschaffenheit, einenZustand zu bezeichen: der Adel, Ekel, Mangel,Schwindel, Tadel, Rirzel, tVandel, Wechsel,Handel. Häufiger dient sie den Appellativis.
er, auch eigentlich concret, und nur selten ab-siract, in welchem Falle sie denn, wie die vorige,eine Beschaffenheit, einen Zustand bezeichnet: Al-ter, Eifer, Feyer, Dauer, die Heuer oder Mie-the, Jammer, Schlummer.
ey, eine Beschaffenheit, eine Handlung, beydesoft mit einem collectiven, und »och öfter mit einemiterativen Nebenbegriffe, daher die Wörter dieserArt häufig sowohl in Appellativ«, als in Collectiv«und Iterativ« übergehen: Tyranney, Iägerey,die Kunst eines Jägers, Heucheley, Tändeley,Schmeicheley; besonders, wenn das Stammwortvermittelst der Sylbe er erst in ein Iterativum ver-wandelt wird, d« denn diese Nacbsnlbe ein Abstra-ctum daraus bildet: Büderey, Dicberey, Be-triegerey, Lrejserey, Heyerey, Alatjchercy,
Nasche?