Teil eines Werkes 
Bd. 1 (1782)
Entstehung
Seite
335
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2. Dessen Bildung. §. 159. 335

Näscherey, ZDrahlcrey, Spielerey, Schelme-rey. Welches er denn auch wohl solche Wörter be-kommen, welche nie Verba gewesen, besondersHauptwörter, pieristcrey, poeterey, Sophiste-rei, Guicristerey, Enrhusiasterey. Dagegenandere dieser Art aus Masculinis auf er gebildetworden, Schrvärmerey, Buchhaltcrey, Däcke-rey, die Kunst eines Buchhalters, Backers u. s. f.

st, eine Beschaffenheit, einen Zustand, ein sehralter Ableitungslaut, daher die Wörter auch man-cherley irreguläre Veränderungen dabey erlittenhaben. Ohne Zweiffel ist sie von den folgenden stund t nur zufällig unterschieden: ^ast, von ha-den, Aunfc, von kommen, Dernunft, von ver-nehmen, Zunft, vermuthlich von sammen, dasalte Brunft, von brummen.

heit, welches noch im eilften Jahrhunderte fürsich allein üblich war, und, so wie noch das Schwe-dische 1^6, sowohl eine Person, als auch die Be-schaffenheit des Dinges, bedeutete. Es bezeichnetden Zustand, das Wesen eines Dinges selbständig,besonders von Hauptwörtern: Gottheit, i-llensch-heic, Mannhcit, Kindheit, Schalkheit, t^arr-heit, Thorheit. Noch häufiger eine Beschaffen-heit als selbständig, da es denn Adverbien, sowohlWurzelwörtern, als abgeleiteten, angehänget wird,welche letztere sich aber nicht auf bar, lg, lich, samund er endigen dürfen, als welche das folgende keicbekommen, Sicherheit und einige andere ausge-nommen: Blindheit, Bosheit, Einheit, Frey-heit, Falschheit, Grobheit, Gutheit, Hoheit,Klarheit, Dunkelheit, Beschaffenheit, Beschei-denheit, Lüsternheit, Eigenheit. Die meistendieser Wörter können wieder concret gebraucht wer-den,