Teil eines Werkes 
Bd. 1 (1782)
Entstehung
Seite
375
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4. VomPlural derHculptw. §.162.165. 375

dieser Art von manchen irrig unter diejenigen ge-rechnet werde!,, welche keinen Singular haben;z.B. der Austrag, die Ausrräge; der Fuß-stapf oder Fußsiapfen, die FuM-.pfen; derLumpen, die Lumpen; der Rank, die Ränke;der Schwank, die Schwanke; die Düne, einSandhügel, die Dünen; die poche, die Poscken; die Vlattcr, Maser, die Blattern, Ma-sern ; der Lhehalt, die ^behalten; die Schlo-ße, die Schloßen; der Schlaf, am Kopfe, dieSchläfe; das oder der Trumin, die Trümmer,obgleich der Singular in einer andern Bedeutunggebraucht wird; der Vorfahr, die Vorfahren;der Nachkomme, die Nachkommen; dieSchlacke, die Schlacken; die Lrarze, die Fra-tzen; die 1>aper, die Zxapern, u. a. m.

§. 16z. Die Collectivs oder Sammelwörter Der Colle-bezeichncn allemahl eine unbestimmte Menge von ctiven.Dingen gewisser Art und zwar in einem gedoppel-ten Falle; entweder diese Menge ganz unbestimmt,Sand, Mehl u. s. f. in welchem Falle sie auchkeines Plurals fähig sind; oder diese unbestimmteMenge als ein Ganzes, da sie denn von mehrernGanzen dieser Art allerdings den Plural leiden,Volk, Geld u. s. f. Indessen sind sie in Ansehungihres Gebrauches von verschiedener Art. Einige,werden als Collectiv« nur allein im Singular ge-braucht, wie Trost, Geblüt, ougchör, N)äsche,Vieh, Volk, Geld, Gesinde u. s. f.; wovonmanche von mehrern Ganzen auch im Plural ge-braucht werden können. Andere werden sowohl imSingular, als Plural, collective gebraucht: dasHaar, (welches im Singular auch distributive üb-lich ist,) und dlF Haare, das Geräch und die Ge-

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