Teil eines Werkes 
Bd. 1 (1782)
Entstehung
Seite
440
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44o i.TH. 2.Aöschn. 2.Kap. Substantiv.

Alrrciß, eigentlich ein Mond, wenn Monath

Oberdeutsches Wort.Dar, auch nach der er-freu und sechsten.Vec'r, iin gemeinen ie-

ben für 2^'äcLer.Vrunn, besser Brun-nen, nach der dritten.Buchstab, aber auch

nach der fünften.Fels, bcsserLelfen, nach

der dritten.Fürst.Geck.Gesell.Graf.Hagestolz.Haluuk.Held.Herr.

I"saß.der Mensch.Mohr.

bedeutet.

Hof-

Narr.

Pfriem, auch nach der er-sten, ingleichen Pfrie-men nach der zten.Prinz.

Psalm, auch nach deristen.

Schöps, häufiger nach

der isien.Schranz, in

schranz.Schuidheiß.Gpay.Seeimneiz.der Thor.

der Tropf, ein einfälti-ger Mensch.Dorfahr.

Zehent, besser Zehente,oder Zehnte.

Von dem Worte Herr wird im Singular ge-meiniglich das e verbisen, des Herrn, dem Herrn,den Herrn, und die meisten Sprachlehren machendiese Verbeissung Zur Regel, um den Singular vondem Plural unterscheiden zu tonnen. Allein, es istkein Grund, diesen Unterschied gerade bey diesem eini-gen Worte auszudrucken. Die verkürzte Form schei-net vielmehr ein Ueberbleibsel einer härtern Mund-art Zu seyn, daher man sie billig sollte veralten lassen.

Im Oberdeutschen bieget man noch Aprill,Bauer, Buchstab, Dorsch, Fleck, Fuchs,

Greis,