442 i.TH. 2. MHn. 2.Kap. Substantiv.
s. Bedeuten aber diese Wörter den Wind aus einerdieser vier Himmelsgegenden, so werden sie ohneAbleitungssylbe gebraucht, und gehen alsdann nachder ersten Declination, der Gst, des (Vstes u. s. f.Indessen kommt auch diese Bedeutung nur in derdichterischen Schreibart vor, indem man sich außerderselben lieber der zusammen gesetzten Ostvoind,Südwind u. s. f. bedienet.
2. Die meisten aus fremden Sprachen entlehn-ten Wörter auf ant, ar, ast, ac, ent, er, ist, ir,oß, oc u. s. f. wenn sie den Ton auf der letzten Syl-be haben, z. B. Adamic, Advocat, 'Atheist,Basilisk, Vassift, Vardär, (aber Dardar, einPferd aus der Barbarei), gehet nach der 6ten,)Candidar, Aarholik, Chiliast, Christ, Client,Deist , Dissident, Elephant/ Husar, Heiduck,Hussic, Jesuit, (nichtJesuiter,) Lackey, Mo-narch, Patriarch, Prälat, prosoß, Poer, Gol^dar, Gtarost, Srudenr, Tyrann u. s. f. welchendaher auch kein e angehänget werden darf»
z. Viele Volksnahmen, welche im Hochdeut-schen ohne das mildernde e am Ende üblich sind,besonders wenn sie den Ton auf der letzten Sylbehaben.
Aroat.Malabar.Mohr.
Oschman oderGcromann.Ostiak,pandur.perniiak.
Dosniak.
Chrodar.
Heidamak.
Jakur.
Israelir.
V.alinuck.
Rosak.
Das niedrigepolak, für dasedlerepohle.
^aiy.
Tschcremiß.
tllan.
Uskock.
N?allach.
Und vielleicht noch andere mehr.
§. 199.