4?o i.TH. 2.Abschn. 2.Kap. Substantiv.
setzungen mit Teure bezeichnen mehrere Personenvon geringem oder niedrigem Stande, und unbe-stimmter Anzahl ohne deutlichen Unterschied desGeschlechtes: Ardeirsleuce, Bettelleute, Fuhr-leute, ^nerhleure, Spielleme, Zimmerlcmc,Dienstleute, Hergleme, Eheleure. Wer Amt-leute, Hofleure, Schiedsleuce u. s. f. mit dieserBenennung bezeichnet, giebt zu erkennen, entweder,daß er dergleichen Personen als seine Untergebeneanstehet, oder doch, daß er ihnen keine Achtungschuldig zu seyn glaubt. Indessen ist doch Nauf-leute ohne diese verächtlichen Nebenbegriffe gang-bar; allein für Edelleute gebraucht man in deredlern Sprechart lieber der Adel oder einen an-dern anständigen Ausdruck.
Die Zusammensetzungen mit Mann hingegenlauten im Plural —männcr: i. wenn man vonPersonen männlichen Geschlechtes mit Achtungspricht: Amtmänner, Hanptmänner, 2xauftNiänucr,>)of!Nänner,Sct)iedS!?,änner. 2.Wennausdrücklich Personen männlichen Geschlechtes be-zeichnet werden sollen: Bettelmänner, zum Un-terschiede von Bettelrveiberu, Handelsmänner,z. Wenn zugleich der Begriff männlicher Eigen-schaften und Vorzüge mit eintritt: Staatsmän-ner, Ariegesmänner, Biedermänner, Ehe-männer, Tochtcrmänncr. 4- Wenn ein be-stimmtes Zahlwort dabey ist: zrvcy Fuhrmän-ner, Hettelmänner, nicht Fuhrleute oder Vetrel-leme.
b. Declination der fremden allgemeinenNahmen.
Allgemeine ^. ^ ^ < <.^„ .
NMl d?x? §' ^9' ^Ue Untersuchung, wie fremde Wörter
ftibm- in die Deutsche Sprache aufgenommen, oder nur
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