472 i.TH. I.Abschn. 2. Kap. Substantiv.
Adagio, des Adagio, alle diese Adagio. Somich Agio, Conto, Corps, Degouc, Comcoir,Aparcement, Arrangement, 2lvancemenr, der^?aicon, das 2^rouillon u. s. f. Es scheinet un-schicklich, diesen Wörtern mit Beybehaltung ihrerursprünglichen Aussprache Deutsche Biegungssylbsngeben zu wellen, und des Aparremems, 2)rouil-Ions, Valcons zu sagen. Die weiblichen Französ.Wörter sind, besonders wenn sie sich auf ein e endi-gen, und daher den Deutschen ähnlich werden, bieg-samer, indem sich ihr Plural ohne Bedenken auf nmachen laßt: Adresse, Adressen, Ajscmblce,Ajsemble-en. So auch Apanage, Amicham-dre, Mee, Allianße, nicht Allianz, welches wi-der die Aussprache ist, weil sich das Französischevor e und i, und das c nur dur6) das Hochdeutsche j)ausdrücken laßt, daher nwnam richtigsten Älenßon,Vcsanßon, Cadenße, Vraßelettcn u.s.f. schreibt.Diejenigen Französischen Wörter hingegen, welchebereits auf Deutsche Art ausgesprochen werden, unddadurch gewisser Maßen naturalisiret worden, kön-nen und müssen auch auf Deutsche Art decliniretwerden: der Accord, des Accordcs, die Ac-corde. So auch Affront, Appetit, Credit ,Amant, des — en, die — en u.s.f. Wennsich solche Wörter auf ein geschärftes el, et, or, Mund so ferner endigen, wo der ConfonanS in derDeclination verdoppelt werden muß, so sollte manihn auch im Nominative gedoppelt schreiben, derCadett, des Cadctten, die Cadetten. So auchBouquctt, Comp.'occ, Labincrc, Lartell, Dan-kcrizrr u. s. f.
Die vornehmste Schwierigkeit betrifft nur dieaus dem lateinischen entlehnten Wörter; denn dadie Griechischen durch die lateinische Sprache zu uns
gekom-