5. Von der Declination. §. 227. 5^7
wissen muß, daß die Endung des Nominatives keinleerer Schall ist, und daß das dadurch ausgedruckteVerhältniß von dem Verhältnisse des Genitivesu. s. f. sehr weit unterschieden ist, kann solches we-nigstens nicht rühmlich seyn.
§. 227. Da die Französische und andere neuere Declim-Sprachen, deren Declination noch mangelhafter und tion derunvollkommener ist, als die Deutsche, keine Bie- Französi-gungssylbe für den Nominativ haben, so ist auch dieDeclination ihrer Wörter nicht so schwierig. Mannimmt das Wort, so wie es ist, und biegt es ohneUmstände auf Deutsche Art. Indessen findet dochdabey ein gedoppelter Unterschied Statt.
1. Wird das Wort entweder ganz, oder dochzum Theil auf Deutsche Art ausgesprochen, und hates dadurch gewisser Maßen das Deutsche Bürger-recht erhalten: so wird es nach einer der vollständi-gen Deutschen Declinationen gebeuget. So gehennach der ersten: Accord, Affront, Credit , Bal-dachin, Vrocat, Concert, Coujon, Falliment,(mitDeutscher Aussprache,) Lricassee, (die End-sylbe in der Biegung zweysylbig,) Galopp, Har-lekin, Niarcnüsar, Marsch, (plm-. mit dem Um-laute,) Nlarschall, (auch mit dein Umlaute,) Pa-latin, Porträt, Postillon, Profit, projcct; in-gleichen alle auf ein betontes l, auf ein tt, und ge-schärftes et, ot lind out, wo der Confonans, wenndie Endsylbe geschärft wird, öillig verdoppelt wer-den sollte: Caronjsell, Cartell, Cercmoniell,Ballett, Billetr, Biscuic, Vlanquett, Vou-quect, Cadine«, Casquert, Complotr, Scha-fott, Tadouretr, Banqueromr. Nach der zwey-ten: viele auf enr, wenn solches nach Deutscher undnicht nach Französischer Art ausgesprochen wird:
Cons