512 I.TH. 2.Abschtt. 2. Kap. Substantiv.
ihrer eigenen Declination, welches doch nur von La-teinischen oder solchen Nahmen gilt, welche nach derLateinischen Declination gesormer worden, wohinbesonders die Griechischen gehören. Und endlich ?.auf Deutsche Art, folglich mit Deutschen Biegungs-sylben. Von jeder dieser Arten muß nunmehr um-ständlicher gehandelt werden,i. Decllna- §. 229. Eigene Nahmen sind als solche keinestion vcr- Artikels fähig, weil sie die Selbständigkeit schonArtikels^ ^ ^ genau bezeichnen, als möglich undnothwendig ist. Indessen wird der Artikel wegenseiner vollständigen Declination sehr häusig ge-braucht, die mangelhasten Biegungszeichen man-cher Hauptwörter und besonders der eigenen Nah-men zu ersehen, und alsdann ist er ein bloßes Zei-chen der Declination. Da der Artikel hier ein blo-ßes Hülfsmittel ist, die Casus in Ermangelung derFlerionS-Laute zu bezeichnen, so gibt es schon dieNatur der Sache, daß er wegsallen müsse, wennder Nahme selbst gebeuget wird, und daß derNahme unverändert und ohne alle Biegung ge-braucht werden müsse, wenn der Casus durch denArtikel bezeichnet wird. Die TVeisheir des Ga-lomo, die Logik des N?olf, gib es dem Lrie-derich; oder ohne Artikel, die llVeisheir Galo--mo's, N>olfs oder lVolfens Logik, gib esFriedrichen. Zwar ist es im gemeinen leben undselbst bey Schriftstellern sehr gewöhnlich, den eige-nen Nahmen zu decliniren, wenn derselbe gleichden Artikel vor sich hat, die ilVcisheir des Galo--mo's, die Logik des 'lVolfs, gib es dem Frie-driche , und in Kastens vorhin gedachter Abhand-lung wird weitläufig gelehret, wie man die Deut-schen eigenen Nahmen biegen müsse, wenn sie denArtikel vor sich haben: aliein ein wenig Aufmerk-samkeit