5. Von der Declination. §.234.255. 521
schen Genitiv auf s und den Plural auf e, Solon,Solons, die Golonc. S. §. 2^0.
u«, Griech. ist bald bloße Biegung, bald wah-re Ableitung. Im ersten F'alle kann sie wegfallen:Adrast, Ädmct, Äsop, Äol, ?tpollodor, Au-gust, ?luIustin, ?lristipp, Aristarch, Amomn,Deuedicr, Camll, Domitian , Diodor, Epi-cur, <!?umolp, Homer, Hygin, L-ycurF, il^ie-lamp, ph'.loren, pindar, Guimilian, Gyl-van, Triptolem, Telemach, Theophrast, Ti-bull, Theocrir, Dulcan u. s. f. Im zweytenaber, und wenn der Wohllaut die Verkürzung ver-biethet, muß sie bleiben, z.B. in Doininicus,Erasmus, Irenäus , Lazarus, Nicolaus,Matthäus, Marcus, Apulejus, Hieronyinus,Belus, Tarranis, Cyrus, Hesiodus, Mujaus,Athenäus , plaurus u. s. f. Doch verstatten eini-ge auch hier in den Casibns obliquis die DeutscheDeclination nach der folgenden dritten Art: Apu-lejus, Apulejeils, ?lpulejen. So auch pomspcjue, 2lchelolw, Lyaus, ?lvmeteus u. f. f.
Es wäre von dein veränderten Tone der solcherGestalt verkürzten Wörter noch manches zu sagen,welches ich aber, um nicht zu weitläufig zu werden,übergehen muß.
§. 2zz. Alle übrige fremde Nahmen, welche, so Welchewie sie sind, keine Deutsche Biegungssylben anneh- Wörter kei-men, und auch keine Verkürzung verstatten, müs-sen entweder mit dem Deutschen Artikel decliniret sä-'werden, in welchem Falle der Nominativ in jedem h,g sM.Numero ungeändert bleibt, oder man muß sie nachLateinischen Declinationen biegen, welche Art dochimmer weniger beliebt wird, und vornehmlich nurnoch bey einigen biblischen Nahmen üblich ist, das
Kk 5 SlM