5Z2 I.TH. 2.Abschll. 2.Kap. Substantrv.
der Ton im Dativ und Accnsativ auf die vierteSylbe vom Ende fallen würde, welches wider dieNatur der Deutschen Sprache ist. Indessen leidensie Plurale auf e, weil sich alsdann der Ton fort-rücken lasset, Endymione, Abrahame, welchesim Singular nicht allemahl thunlich ist.
Besonders gehören hierher alle männliche Nah-men aufa, i und y, und alle mannliche und weib-liche auf o, bey welchen das en und n im Dativund Accusativ nicht allein das Gehör beleidiget, son-dern auch leicht zu einer falschen Setzung des Tonesverleiten könnte: Jacobin könnte leicht Jacobm,wie Delphin , gelesen werden. Um dieser Sicher-heit des wahren Tones willen, kann man, wie schongedacht, sich im Genitiv des Apostrophes bedienen:Iosua's, V^oah's, Zöeda's, Iehova's, Leon-hardi's, Iablonsky's, Dido's, Cupido's,Sappho's . Durch welches Mitte! man auch denDativ und Accusativ in Rücksicht des Tones bildenkönnte: Veda'n, Dido'n, Iacobi'n, wenn an«ders der Punct der Achtung keinen weitern Anstoßverursachen sollte. Die lateinischen auf o, welchein der Biegung ein n bekommen, findet man oftCicerons , Ciceronen, Carone, Caronen, Sci-pions, Scipionen, decliniret, welches aber eigent-lich fehlerhaft ist, wenn man diefes n nicht auch,nach dem Muster der Franzofen, zum Nominativherauf nimmt, Ciceron, Cacon, Scipisn, wel-ches doch noch niemanden eingefallen ist. Der Plu-ral Cicerone, Scipione, Carone, Grrone lässetsich eher vertheidigen, weil sie als unmittelbar ausdem Lateinischen Plural gebildet angesehen werdenkönnen, auf welche Art auch die im Singular un-biegfamen Appellativs aufs, um und ium Plurale
auf