5. Von der Declination. §.241. 55z
auf en und ien leiden, S. §. 22z. die Endung mm.Von manchen ist der Plural auf en üblich, die Sci-pionen, die (Drronen, in welchem Falle aber dieseWörter als Geschlechts-und Gattungönahmen an-gesehen, und nach der vierten Declination der Ap-pellativen gebeuget werden. Der Plural auf s, dieCunos, Scipios, Cacos, ist auch hier zu ver-meiden. .
Allgemeine Anmerkungen über die Declina-tion der eigenen Nahmen.
§. 241. Aus dem vorigen erhellet, daß sehr viele Nahmeneigene Nahmen, und besonders Personennahmen, nach mehrnach mehr als einer Declination gebeuget werden «ls einerkönnen: Wolf, Wolfs , Wölfen; Wolf, ^ina-wolftns, Wölfen; und Wolf, Wolfs , demWolf, den Wolf; Louisa, Louifens, L.ouifen,und Louisa, L.ouifa's, derL.ouifa, die Louifa.So auch Admer, Adrast, Zlpoll, Achill , August,(wenn die erste Sylbe betont ist, nach der vierten,ist es die zweyte, nach der ersten oder dritten,) pfajf,Frey, Ernst, Gciopp u. s. f.
Wenn man die Volksnahmen als eigene Nah-men betrachtet, fo könnte man noch die fünfte Art,eigene Nahmen zu beugen, hinzusetzen, welche die-jenigen Volksnahmen bcgreiffen würde, welche inder ganzen Biegung die Sylbe en oder n bekommen.Allein, da sie auf der andern Seite wahre Gattungs-nahmen sind, so können sie füglicher bey der viertenDeclination der Appellativen bleiben.
Herr 1"?ast lehret in dem oben schon gedachtenDeutschen Sprachforscher viele eigene Personennah-
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