5Z4 i.TH. 2.Abschn. 2. Kap. Substantiv.
men gleichfalls nach dieser vierten Declination derAppellativen beugen: de^ Hans, des— en, dem— en, dei» — en; der Hasse, des — n, dem-n,den — n; Plur . die Hansen, die Hassen. Soauch nach ihm alle, die sich aufs, sch, st, r und;endigen, alle einfylbige Deutsche mannliche Nah-men , und alle Nahmen mit dem mildernden e. Al-lein, daß die Declination an dem Worte selbst, undvermittelst des Artikels zugleich ein fehlerhafter Über-fluß ist, ist bereits in dem vorigen gezeiget worden.Ohne Artikel aber wird im Hochdeutschen kein eige-ner Nahme auf diese Art gebeuget.
Nothwen- §. 242. Wenn man einen eigenen Nahmen indige Ne- einem oder dem andern Casu nicht biegen kann oderder^C^ ^ derselbe bey Persounahmen durch den
smnn " Artikel, und bey Ortsnahmen durch ein Beywortoder durch die Apposition bezeichnet werden: demCi.cro; den Abraham; verkündige es demganzen Berlin oder der Stadt Berlin . Woder Casus nicht bezeichnet werden darf, z. B. beyLandes - und OrtSnahmen mit Präpositionen, da istauch diese Vorsicht unnöthig: nach Berlin , nachFrankreich reisen, aus Deutschland, von Pa-ris kommen. Da das Verhältniß des Nomina-tives durch die Stellung, als das Subject, bereitsdeutlich genug ist, so bedarf dieser Casus auch keinerweitern Bestimmung: London ist eine großeStadt, Africa ist derheifscste lVeltrheil, neu-lich kam Ädrast zu mir. Da eigene Nahmen,wenn sie im Plural gebraucht werden, allemahl zuGattungSnahmen werden, so ist in solchem Falle so-wohl die eigene Beugung, wenn sie möglich ist, alsauch der Artikel nothwendig: die Cicerone unse-rer Zeit.
§. 24z.