5z6 i.TH. 2.Abschn. 2.Aap. Substantiv.
im Dativ, und welcher im Accusativ stehet, folglich,welches eigentlich der Empfohlne ist, indem dieStelle nichts entscheidet. In diesem Falle mußman wenigstens eine,: Nahmen vermittelst des Ar-tikels decliniren: ich habe den Gottfried demSchrvarz, oder den Gottfried Schwarzen em-pfohlen.
Die sehr verkürzten eigenen Nahmen, z.B.Franz, May, Max, Hans u. s. f. sind niedrig,und lassen sich daher nie mit Achtung und Wohl-stand gebrauchen. Die Ursache ist nicht schwer zufinden. Die Deutsche Sprache hat das vor vielenandern voraus, daß sie weder eigene noch fremdeWörter verstümmelt, sondern alle zum Wesen einesWortes gehörigen Sylben sorgfältig beybehält.Diejenigen Wörter, welche fo sehr verkürzet werden,daß ihr Bau darüber zerstöret, und folglich der Be-griff, welchen sie bezeichnen, verdunkelt wird, wie inHans für Johannes, Franz für Lrancifcus,May für Matthäus oder Matthias, Töffel undGrosser für Christoph, Liefe fürElifaderh u.f. f.sind daher ein Werk des großen Hauffens, dessenEigenheiten nicht in die edlere Schreibart gehören,wenn gleich die gesellschaftliche Vertraulichkeit dieVerkleinerungen solcher verstümmelten Nahmen oh-ne Anstoß aufnehmen kann: Häuschen, Dorchen,Lieschen, Sußchen u. s. f.
Notl,wen- §. 244. Daß auch bey eigenen Nahmen in dendiqe Be- Cssibus obliquis die Bezeichnung des Casus aufder ? ^ andere Art nothwendig ist, verstehet
suum. ^ selbst, und bedürfte nicht erst erinnert zu
werden, wenn nicht oft dawider angestoßen würde.
Selbst in der Deutschen Bibel liest man noch, vver
Christus