568 i.Tl). 2.Abschn. 4. Kap.
Von den §. 267. Die übrigen Zahlwörter leiden ihrerZahlwcr- Natur nach nur allein den Plural, und haben auchMd dre^ '"^ eine sehr unvollkommene Biegung, indem^ ' sie in allen Geschlechtern unverändert bleiben, undnur in manchen Fällen einige Casus ausdrückenkönnen.
Zwar wird das Zahlwort zwey in einigen Ober-deutschen Gegenden nicht allein nach allen drey Ge-schlechtern gebeuget, zween, zwo, zwey, sondernauch vollständig decliniret, wo aber in der Declina-tion viel Unbestand usw Ungleichheit herrscht, in-dem einige dasselbe, wenn es den bestimmten Arti-kel vor sich hat, nur nach dem Geschlechte biegen,die Casus aber unbezeichnet lassen, die zweenMänner, die zwo Frauen, die zwey Häuser;der zween Männer, der zwo Frauen, derzwey Häuser u. s. f. Außer daß Gottsched undeinige andere den Dativ, den zweenen Männern,den zwoen Frauen, den zweyen Häusern, ma-chen lehren. Noch andere geben dem Zahlworte,wenn es gleich den Artikel vor sich hat, vollständigeBiegungszeichen, Genit. der zwecnen Männer,der zwoen Frauen, der zweyen Häuser u. s. f.Einförmiger ist die Declination, wenn es ohne Ar-tikel, doch mit einem Substantive, gebraucht wird:Nomin. zween Männer, (nicht zweene,) zwoFrauen, zwey Häuser; Genit. zweener Män-ner, zwocr Frauen, zweyer Häuser; Dativ,zweencn Männern, zwoen Frauen, zweyenHäusern; Accus. zween Männer, zwo Frauen,zw?y Häuser. Und wenn es ohne Artikel und ohneSubstantiv, doch in Beziehung auf letzteres stehet,in welchem Falle es sich von der vorigen Form nurim mä uUichen Nominativ und Accusativ unterschei-det, welcher zweene für zween lautet.
Man