Von den Zahlwörtern. §.271.272. 579
Substantive in der Rechenkunst, die Zahlen nachihrer Stelle zu bezeichnen, ob sie in der Stelle derEinheiten, der zehen, der hundert stehen. So istz. B. in 2748 die Acht ein LLincr, die Vier einZehner, die Sieben ein Hunderter, die Zwey einTausender.
linF, ein Ding von so viel Einheiten, als dasZahlwort bezeichnet; mit welcher Ableitungssylbedock) nur einige wenige üblich sind: ein Zwilling,ein Kind, welches mit einem andern zu einer Zeitund von einer Mutter geboren worden; ein Drey-linI, ein VierlinI, in einigen Gegenden ein klei-nes Brot, welches drey oder vier Pfennige kostet.In einem andern Verstände sind Drepling, vier?linI und SecholinI an manchen Orten Münzenvon so viel Pfennigen» In einigen Gegenden istDierling so viel als ein Viertel, d. i. der vierteTheil eines größern Maßes.
§. 272» Eine besondere Art der Grundzahlen HMttndesind die halbirenden Zahlen, welche mit derOrd- Zahlen»nungSzahl und dem Worte halb zusammen geseßtwerden, und eben so unbiegsam sind, wie die ganzenGrundzahlen von vier an: anderthalb für das un-gewöhnlichere zweychalb, dritthalb, vierrhalb,funfrhalb, sechjrhalb, zehenchaib, zwanzigstehalb, hundcrchaib und tausendhalb, um desWohllautes willen für hunderrsthalb, rausendst-halb. So auch mit zusammen gesetzten Zahlen,ein und zwanzigsthalb, zwey und dreyßlgst?halb u. s f. Man merke dabey:
1. Diese ganze Art des Ausdruckes ist elliptisch.Sechfth»lb z. B. bedeutet so viel, als fünf Ganzeund das sechste halb»
Äo » 2. Die