Von den Zahlwörtern. §. 2Zz. 6or
einigen Pronominibus: es sind deren, oder ihrereinige da.
§. 28z. Die unbestimmten Zahlwörter leiden Allgemeinezwar eben um ihrer unbestimmten Beschaffenheit -lnmcr-willen keinen bestimmten Artikel vor sich, einige we-nige bereits bemerkte Falle ausgenommen; wohlaber ertragen einige die Pronomina, sowohl mit voll-ständigen, als auch mit unvollständigen Flexions-iauten. Da sie aber auch häufig ohne dergleichenconcrescierte Bestimmungswörter gebraucht werdenkönnen und müssen: so erhellet daraus,-daß sie nachallen drey Arten der Adjective decliniret werden tön?neu: 1. dieser viele Mein, dieses vielen Mei-nes u. s. f. 2. Mein vieler Mein, meines vie-len Meines u. s. f. Und z. vieler Mein, vielenMeines u. s. f. Sie weichen in dem lehtern Fallsnur darin von den Adjectiven ab, daß sie im männ-lichen und sächlichen Genitiv des Singulars nie en,sondern es lauten: vieles Guten wegen. Wodoch ausgenommen sind, 1. mehr und weniger,wie schon gedacht worden; und 2. viel und wenig,wenn ein Genitiv auf es oder s darauffolget, wo sieum des Wohllautes willen gern en bekommen, weitder Genitiv hier schon an dem Substantive deutlichgenug bestimmt ist: vielen Fleisses wegen, umwenigen Gewinnstes willen; so daß sie sich auchin diesem Stücke den Adjectiven nähern.
Wenn man alles zusammen nimmt, was bis-her von den Zahlwörtern gesagt worden, ob es gleichbey weitem noch nicht alles ist, was von ihnen ge-sagt werden könnte: so wird man gestehen müssen,dasi sie sowohl in ihrer Biegung, als in ihrem Ge-brauche, so viel Besonderes haben, daß man sie bil-lig als einen eigenen Nedetheil ansehen kann. Und
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