6zc» i. Th. 2. Abschn. 5. Kap.
keine andere Ursache, als der Wohllaut, angeben laßt.Man kann auch den Genitiv der persönlichen Pro-nominum hierher rechnen: zu dero fernern Huld,mir dero gütigen Erlaubniß ; obgleich dieserganze Fall mit persönlichen Pronominibus eigentlichzur vorigen zweyten Art gehöret.
Daß die Pronomina dieses es gar nicht, undvon den allgemeinen Zahlwörtern nur einige, welchesich den Adjectiven nahern, annehmen, ist bereitsim vorigen erinnert worden: manches Cannes Ehre; manches Menschen Glücksstern; umvieles, häufiger vielen, Aufwandes willen; we-nigen (nicht leicht weniges) Fleisses wegen.
Dativ und §. ZoZ. Der Dativ der Einheit hat in demVocativ, männlichen und sächlichen Geschlechte hier eigent-lich m: ein Mann von gutem Stande; vorkurzem, von neuem, mir nächstem. Allein,wenn sich das Adjectiv bereits auf ein m endiget,wie in arm, angenehm, lahm, vornehm, be-quem, lahm, zahm u. s. f. so lautet er zur Ver-meidung des Übellautes nur en: von vornehmenStande seyn; mit heilsamen und untadeligemlVorre, Tit. 2, 8; von angenehmen Geschma-cke; mir lahmen Fuße. Sollten Fälle vorkommen,wo dieses en Dunkelheit oder Mißdeutung verursa-chen könnte, so schaltet man, wenn es der Verstanderlaubet, lieber den unbestimmten Artikel ein, miteinem lahmen Fuße.
Der Vocativ lautet auch hier wie der Nomina ,tiv, sowohl im Singular, als im Plural: großerGott! gerechter Himmel! armes Aind! gureFrau! große Götter! geliebte Freunde! Manhat diesen Vocativ im Plural getadelt, und zwar
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