Teil eines Werkes 
Bd. 1 (1782)
Entstehung
Seite
656
Einzelbild herunterladen
 

656 l.TH. 2.Abschn. 5. Kap. '

stimmt, als keinmahl und dicßmahl, und habe»doch ein s; hingegen sind vielmahl und manch-mahl, ungeachtet sie eben so unbestimmt zahlen, alsoftmahls, ohne s am gebrauchlichsten.

Die Zusammenziehnng dieser Wörter höret auf,so bald eine Präposition oder ein anderes Bestim-mungswort dazu kommt: zu vier Mahlen, auffünf Mahl, diese drey Mahle, alle zweyMahle.

Man hat gefragt, welches richtiger sey, drey-mahl so lang, oder dreymahl länger. Eigent-lich sind wohl beyde noch verschieden. Ein Stück,welches dreymahl so lang ijt, als ein anderes vondrey Ehlen, ist nenn Ehlen lang; wenn es aberdreymahl langer ist, so muß es zwölf Ehlen hal-ten. Im erster» Falle wird das Stück, welcheszum Maße dienet, mitgerechnet, im letztem nicht-Indesien werden beyde im gemeinen ieben hausigals gleichbedeutend gebraucht.

VerdspM 4. Verdoppelungszahlen, welche an-.

lungszah- zeigen, wie oft ein Ding genommen werden soll, undlen. mit Grundzahlen und dem Worte fact) zusammengesetzt sind: einfach, zweyfach oder noch häufigerzwiefach, dreyfach, vierfach, zehenfach, fünfund zwauzigfach, hundertfach, tausendfach.Ungleichen mit einigen allgemeinen Zahlwörtern,vielfach, mehrfach, mannigfach. Sie stellenden Umstand ohne Concretion als eine Beschaffen-heit dar, können daher auch als Adverbia gebrauchtwerden. Für zwiefach ist auch doppelt oder ge-doppelt üblich, welches aber nicht Statt fach ge-braucht werden sollte, Verdoppelungszahlen zu bil-den. Dreydoppclt, verdoppelt u. s. f. für drey-. fach, vierfach, geben einen irrigen Verstand, und

bedeuten