Teil eines Werkes 
Bd. 1 (1782)
Entstehung
Seite
737
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Von dem Vcrbo. §.391. 757

rett, daher auch unser Furche, suchen vermuthlichvon jeden. Einen noch starkem Grad bezeichnetdas folgende ken.

cl-N für el-en. 1. Eine Verkleinerung zubezeichnen: kränkeln von kranken, Ninne n vonkrumen, lächeln von lacheil, spötteln von jpotsten, kritzeln von krirzen, krähen, kräuseln vonkräusen, bröckeln von brocken, älteln von alccn,schneideln oder schneircln von schneiden, schni-tzeln von schnirzcn, tändeln von dem veraltetentanden, ranten, Franz. ^gQciuier. Oft gehet dieVerkleinerung in den Begriff der Verachtung über,buchstäbeln, künstein, wörteln, mit Worten spie-len, von rvorten, mit. Worten ausdrucken, weichesnoch bey dem Kaifersberg vorkommt. 2. Eine Nach-ahmung, gemeiniglich von Adverbiis und mit ei-nem verächtlichen Nebenbegriffe: klügein, klugthun, witzeln, Witz zeigen wollen, bübeln, Legau ,vernünfteln, z. Eine» geringen Grad der Ähn-lichkeit, älteln, altlich riechen oder schmecken, dösekeln nach dem Bocke riechen, von bocken, si-schein, nach Fischen schmecken. Noch häusiger,4. eine Wiederhohlnng, wie ein: betteln von oir--ten, wackeln von einem veralteten wacken, sirei-cheln voil Erreichen, handeln von dem veralteter!Handen, handhaben, riejem von riefen. Wo dieBegriffe der Verkleinerung und Wiederhohlnng oftmiteinander verbunden find, träufeln von träusen,tröpfeln von tropfen. Man hüre sich, diejenigenÄ erba hierher zu rechnen, welche unlangbar vonSubstantivis auf et Herstaminen, wie kegeln, ha-geln, nebeln, nageln, tadeln u. f. f.

<!Ug - eu, eine Nachahmung zu bezeichnen, wo-von man doch im Hochdeutschen nur das einige fau-Aoel.jL.Spr. Aaa lcnzm