Teil eines Werkes 
Bd. 1 (1782)
Entstehung
Seite
754
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754 i. Th. 2.Abschn. 7. Kap.

HerflnU- §. 400. Ein linderer Unterschied unter den Ver-ches un» bis entstehet, nachdem das Subject, welchem das Prä-""/s ^ Verbi einverleibet werden soll, ausgedruckt

bum ^ ^ bestimmt, mit genauer Bezeich-

nung der Person, ausgedruckt, so heißt das Verbumein persönliches' wird es aber sehr unbestimmtbezeichnet, so daß das Subject als ein sehr unbe-kanntes Etwas dargestellet wird, jo heißt eS einunpersönliches: es regnet, es schneyet.

VollMige 401. Aber auch der Gebrauch macht einen Un-«nd man- terschied unter den Verbis, indem es Verba gibt,gclh-itte welche nicht in allen den Verhältnissen üblich sind,welche sonst an Verbis ausgedruckt werden können.Ein Verbum, welches in allen den Verhältnissengebraucht werden kann, in welche sich das Pradicatgegen das Subject in einer Sprache seßen läßt, heißtein vollständiges, oder vielmehr, da wir diesenAusdruck vorher schon in einem andern Bestandsgebraucht haben, ein vollzähliges, dessen Gegensatzaber ein mangelhaftes Derbum, ein Defecti--vum. Wir haben im Hochdeutschen Verba, vonwelchen nur der Infinitiv, oder das Participium,oder ei> ige Zeiten üblich sind: ahfolgen lassen,behängen bleiben, das Ableben, abwesend, ansrvesend, in meinem Beyseyn, anerschaffen undangebohren, zwey Participia , abliegen, wovonnur abgelegen üblich ist, abweichen, das Parti-cipium verrvichen für vergangen, vieren, in einQuadrat verwandeln, gevierr, die Vierung, u.s.f.wohin auch die mit aufer und auser zusammen ge-setzten Verba gehören.

Reguläre §. 402. Wichtiger ist der Unterschied, welchenund irrcM- die Conjugation oder die Art und Weise macht,litte Verba , wie jedes Verhältniß an dem Verbo bezeichnet wird.

Geschie-