Teil eines Werkes 
Bd. 1 (1782)
Entstehung
Seite
827
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Von dem Verbo. §.4ZO. 827

in Figuren übergehet, und dabey merklich leidendwird, auch das Hülfswort seyn stehen muß. Folg-iich bekommen haben: bellen, blöken, brausen,brummen, brunsien, donnern, dräuschen,drönen, gac'cern, gacksen, gülsern, gällen,girren, gluchzcn, grunzen, heulen, hlzftcn,jauchzen, reichen, reisten, klappern, klatschen,klimpern, klingen, klirren, kn icken, knallen,knarren, knastern, knirrschcn, knistern, knmrcrn, knurren, krachen, krächzen, krähen,kreischen, kreissen, lachen, lallen, lärmen,lauten, leyern, mucken, mucksen, murmeln,murren, pfeiffen, plappern, plärren, plau-dern, plumpen, poltern, posaunen, prahlen,prasseln, puffen, rasen, rasseln, rauschen,röchein, rufen, sausen, schallen, (aber erjchalslen erfordert wegen seiner leidenden Bedeutungseyn,) schluchzen, schmalen, schnarchen,schnarren, schwärmen, schwirren, und so fer-ner; wohin denn auch viele gehören, welche zwarfigürliche Bedeutungen erhalten haben, wo aber dieursprüngliche thatige 1106) immer zum Grunde deSHülfsworte!? lieget. Z. B. kochen, sieden, schämmen u. s. f. welche dem ersten Anblicke nach einenZustand bedeuten können, und folglich das Hülfs-wort seyn erfordern müßten. So auch siechen,welches eigentlich seufzen bedeutete, und daher auchdas thätige Hülfswort haben bekommt. Vieleranderer zu gcschweigen.

4. Diejenigen Intransitiva, welche die Voll-endung einer Handlung oder eines Zustandes be-zeichnen , so fern das Subject dabey thätig gedachtwird. Dahin gehören besonders die mit aus zu,sammen gesetzten Intransitiva: der Baum haraufgeblühet, das Feuer har ausgebrannt, sie

haben