Teil eines Werkes 
Bd. 1 (1782)
Entstehung
Seite
830
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8Zo r. Th. 2. Abschtt. 7. Kap.

hat gehagelt, geregnet, gefroren, geschneyet,gerhaizet, gereift. Besonders wenn sie Zugleiä?reciprok sind: es hat mir geahnder, es hac michgefroren, geekelt, gehungert, gedurstet u.s. f.

Wit dem §. ^z!. Das Hülfswort stvn bekommen alle die<Hülfsworte jcnigen, bey welchen das Subject mehr leidend alsthätig gedacht wird. Folglich:

1. Diejenigen, welche ein Gerathen in einengewissen Zustand bedeuten, wie abarren, ausar-ten, nacharten, verarmen, bersten, erblasten,erbleichen, ab- an- auf-niederbrennen, gesdeihen, aus - ein-verdorren, ans entglimmen,ergrimmen, aufgrünen, erhungern, verhun-gern, erkranken, genesen, gerathen, reistenmit seinen Compositis, errothcn, ersaufen, er-trinken, fchcicern, erwachen, sterben, stran-den u. s. s. Die Ausnahmen kommen im folgen-den §. vor.

2. Diejenigen, welche eine Bewegung oderVeränderung des Ortes bedeuten, so oft der Ort,die Richtung und die Absicht ausdrücklich bezeichnetwird: er ist herunter gefallen, hinauf gegangen,den 2)erg hinan geklettert, nach Frankreich gefchiffer, davongelaufen, nach pohlen ge-reiser, fpayicren gegangen, davon geschwom-men n. s. f. So auch, wenn Verba dieser Art mitAdverbiis zusammen gesetzt sind, welche die Rich-tung bezeichnen, die Farbe ist ausgegangen, diePost ist abgegangen.

z. Diejenigen, welche ein concresciertes Parti-cipium Präteriti leiden, und in derjenigen Bedeu-tung, in welcher sie es leiden. Der Grund ist be-reits im vorigen §. angegeben worden; weil dasconcresciette Participium Präteriti eigentlich nicht

anders