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^ herrschen: erträglich, gelinde ist sein Haußzevter^, freylich; aber was er rvill — und die Lust dazu5, wandelt ihn oft an — das will er von ganzer^ Seele.
^ Seine Freunde können auf ihn Staat machen,5> aber sie muffen auch seineOffenherzigkeit vertragen
können. Die Offenherzigkeit ist seine Lievlmgsei?„ genschaft: er sucht ein eigenes Verdienst darinnen,„ jedermann seine Fehler zu sagen; wenn die Leute
nur auch so geneigt waren, sich dieselbevon ihmsas„ gen zu lassen ? aber seine Freimüthigkeit hat ihm vie>
le Ungelegenheit zugezogen. — DaS machte ihn„ nicht zurückhaltender; er vertauschte die ansehnlichez, sie Beförderung gegen dae Vergnügen, dem
Thoren zu sagen: du bist ein Thor.'
„ Der Himmel weiß, wie der Mann, mit einerso ungeschmeidigen DenkungSart auch zu einem ehrslichen Stück Brod gelanget ist; denn das werdenSie wohl leicht schließen, daß er auch einen gutenz. Theil Stolz besitze, welcher ihn hindert, vor denGötzen der Welt sein Knie zu beugen. Er muß sei-„ ne Beförderung nur ertrotzt haben l denn der Adelhat wohl keinen argem Feind als ihn, imdderihmdaS Nichts seiner Pergamente mit deutlicheren undungeschmücktcren Ausdrücken und so oft vorwirft'.„ das werden Sie auS seinen Schriften ungefähr ges., sehen haben. Der Adel und andere mehr haben lange„ schon einen Bund gegen ihn errichtet: und wie viele^ sagen'. so ist der Mann. Gott behüt uns dafür, eins, Freygeist.— Ich weiß es nicht, ob er das ist:
» aber