Ungerne fasse ich noch diesen Raum unausgefüllt:sber, ich habe noch 4. Briefe zu vollenden; also mußich mich mit Gewalt von Ihnen loereissen. LebenSie so glücklich, als es wünscht Ihr ;c.
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ach einem so langen Schweigen war Ihr Brief,theuerster Freund, meinem Herzen ein rechtesLabsal: ich trug mich mit hundert traurigen Vermu-thungen , und forschte mein ganzes Herz durch , obich vielleicht etwas geschrieben hatte, was sie beleidiggen konnte. Liebster Klotz! es ist so leicht, daß Ih-nen etwas verdachtig werde, nach so vielen unartigenBegegnungen derjenigen, die Sie zu einer andernZeit bis in Himmel, zwar nicht über Ihr Verdienst,aber immer doch erhoben hatten, und nun gegen Siedie unanständigsten Pasquille verbreiten. Die mei-sten dieser Schandblatter habe ich gesehen, bis aufdie Anekdoten und die moralischen Beytrage. Sieschänden nur ihre Verfasser'. würdigen Sie doch diessen Schmierereyen keine Antwortich wünschtehatte für Sie auch keinen Turnierkampf an-gesagt; so wäre die Sache von selbst gefallen. ZwarIhrem Ruhm kann es keinen Nachtheil bringen; erist bey der Welt durch unauölöschbare Verdienste ge-gründet', aber es ist ein? Schande für unsere Zeiten,daß schon seit geraumer Zeit nichts als Schmähschrif-ten gegen den verdientesten Mann erscheinen: die Lite-ratur