A6 ^
die zweyte Auflage de6 schönen Werkes von geschnitte-nen Steinen, gesinnt sind! Aber ohne Ziererei), oh-ne eine tückische Bescheidenheit gesprochen : könnenSie diese Zuschrift in den Augen der Welt rechtferti-gen ? was habe ich gethan, thun können, dae dieseEhre verdient? werde ich Ihnen nicht sagen müssen ,was mein Kaiser zu mir sprach, als ich um die Er-laubniß bat, ihm meine Polizey zu zueignen: waskönnen Sie von mir sagen, darüber ich nicht als übereinen unverdienten Lobspruch crröthen müsse? MeinWille, der Literatur und den Wissenschaften einenDicnst zu leisten, da6 ist alles. — Mag es also dieWelt als ein unentgeltliches Geschenk Ihrer Li?be anse-hen, die Welt, welche mit uns Zeitgenossen ist: undmag die Nachwelt, auf welche ihr Ruhm immer leb-haft wirken wird,'wenn sie meine Versuche langst wirdvergessen haben, mag sie Klotzen für einen Bürger»annehmen, daß ich nicht ohne Verdienste war.
Eine fast ahnliche Ehre hat mir R*** im--. —. —. — zugedacht; ich weiß nicht, ob er dasthun wird, was er vor vielen Monaten zu thun wil-lens war: er ist in seinen Zuschriften gegen mich spar-samer ; aber immer in dem wärmsten Tone derFreundschaft: ich weiß nicht, warum mein Herz sichbestandig dem Gedanken widersetzt, M'^ wärenicht mehr Ihr Freund: in meinen Briefen redet erbestandig mit der Hochachtung, die Sie verdienen,immer mit einem gewissen Antheil — und auch Er istein Genie, das Klotzens Aufmerksamkeit verdient.Mein lieber Freund! lassen Sie sich doch nicht durchdas Zutragen solcher Leute in ihrer Liebe gegen ihn irre
süh.