umarmen, und Ihnen für alle die schöne Arbeit, die,-Sie mir und allen Liebhabern zu gefallen, übernehmen,einen recht dankbaren Kuß geben. Was für unbe-schreibliche Gelehrsamkeit, liebster Freund! Noch ein-mal ! Wie glücklich sind Sie, daß Sie so ganz Ihrengriechischen Musen sich überlassen können! Wie könn-te ich es wohl anfangen, Ihnen meinen ganzen Beyfallzu sagen? Ich komme zu Ihnen, oder Sie zu mir,das ist der einzige Weg. Womit ich den traurigenWinter hinlebte ? fragen Sie mich I ich that meineden Sommer hindurch versäumte Geschäfte, war oftkrank, arbeitete an dem Manuscrivte zu der Ausgabemeiner sämmtlichen Werkchen, sang zur Erholung einLiedchen oder Sinngedichte , von diesen sehen Sie hiergleich eines. Ich bekam ein Schreiben aus Madrit,von dem jüngern Herrn Klvpstock/über den dort sichaufhaltenden grossen MengS, und just las ich in mei-nes Klotzen Werke, Sie werden eS also leicht sehen,wovon es eine Nachahmung ist:
ÄloH *), Leßing, Hagedorn, ihr grossen Kenner,Menas, unser Raphael, malt einen Philoctet,In Thränen schwimmt sein Auge schon , sein SchmerzIst unaussprechlich! wess-n HerzBleibt ungerührt? Ich seh den weisen Maler an,Und aufgebracht sag ich: Ein ander mal,Erwecke solchen armen MannDoch nicht zu neuer Vual!
Mit solchen Kleinigkeiten nur darf man sich zu thunmachen, wenn man nur verstohlen den Musen sichergeben darf. Leben Sie doch den Musen, und
Ihren