Mehrteiliges Werk 
Briefe Deutscher Gelehrten an den Herrn Geheimen Rath Klotz / Herausgegeben von J. J. A. v. Hagen, Lieut. des Königl. Preuß. Reg. von Anh. Bernburg
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nen 5tll)tz so tief in die Hölle verdammen! Inson-derheit ist dem leichtsinnigen d'Al'gens die Wahrheitfürtrcfstich gesaget, und es gereichet meinem Klotzzur größten Ehre, daß die Freundschaft des-nigö, den Kunstrichter nicht bestochen hat, ihm ir-gend eine Schmeichelei zu sagen.

Leben Sie wohl, bester Freund! Es kann Sieniemand so hoch schähen, und so lieben, als Ihr :c.

Halberstadt den Z. Nov. 1767.

t^hnen, mein bester, liebster Freund, danke ich für^) Ihren gütigen Besuch.' Mir dürfen Sie nichtdanken. Wie wenig Vergnügen konnte ich Ihnenmachen, ich armer Kranker! Tausendmal habe iches meiner Nichte geklagec, daß ich meinem Klotz s»wenig Vergnügen gemachet hätte. Nicht allein mei»ne Kränklichkeit, die hatte ich überwunden, sonderndas fatale Generalkapitel war Schuld daran.

Wie glücklich wäre auch ich , wenn ein Klotzmein gnadiger Herr Ware? Ware er aber denn auchwohl mein Freund? Zwey und dreyßig Ahnen sindgefahrlich ? nur einen B * * und einen Kleist kenneich, über die sie nichts vermochten. Mein Klotzwäre der Dritte!

An die Ausgabe meiner Werklein denk ich oftgenug; aber eine kleine Mühe ist nicht, sie zuStande zu bringen. Mehr Zeit, und mehr Gesund-heit ist dazu nöthig. Kein verdrüßlicher Geschäfte,

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