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sber doch fo gut wie Unkepunz ein Miterbe des taussendjabrizei! Reiche» Die Lommentsrü 6e librlsmmoribus haben den Mann, wie sichs gebührt, insVerirr genommen. Lioch neulich ließ er ein Traktatslein über daö Vergnügen der Schulbühne aussliegen.in weichem so ri«t Unsinn auf einmal zusammengoß,daß es in einer römischen Tloaca nicht Raum gehabthatte. Er schimpft frisch weg aufdie Driginalgeister,und sagt: „ Wie können sie rechte Schauspiele ma»chen, sie sind ja leider fast alle Junggesellen ; dashöchste Ideal der Schulbühne ist HolbergS politischerKannengiesser, " und er drohet der Welt, solch einDrama zu schreiben. Herr VodM»'!' wird eS al 5dann vermuthlich s?insn politnchen Schauspielen a.'Sein LoroU^rium in oxlimg forma anhangen. Ichwollte zum Spaß eine Recension davon in den hinter»sten Winkel Ihrer Bibliothek schicken , aber es lohntsich kaum der Mühe. Diese Leute sm^unverbej'strlichin unsern und ihren Augen.
Daß die Recension über den Isclm gedruckt ist,habe ich zwar in Ihren Zeitungen gelesen , aber dnSStück denke ich wohl, so Gott will, erst auf Weih-nachten zu erhalten. So langsam gehc meine Blich«führerpost. Ich erfahre die Moden erst, wie diekleinstädtischen Damen, wenn man sie bereits in groi,ßen Städten abgelegt hat.
Wo Sie ja Halle verlassen, so lasten Sie dochdae Andenken IhreS Freundes nicht dort zurück, wo-von er so vortreffliche Proben auszuweisen hat; so"«dern gönnen Sie ihm auch in der neuen Sphäre H5res sowohl verdienten Glucks ein Raumlein; denn erK s ist