das Gute u.V o st zu erkennen überh. zg
winsts; eines so gcnandten Gelehrten über derWiderlegung eines seiner Widersacher, und einestiefsinnigen Mannes über der Erfindung der czua-^lAwrX circuli, eben die Freude und Vergnü-gung empfindet,als eines, der sich über die empfind-lichen Berührungen der Sinnligkeilen belustiget.
105. Und also wird es nunmehro nicht schwerseyn von denen Exempeln zu urtheilen, die maninsgemein giebt, um darmthun, daß wohl etwasein ehrbares Gut seyn könne, ohne daß es nütz-lich o?er belustigend sey, oder nützlich und dochnicht belustigend, oder ehrbar, oder belustigendund doch nicht nützlich oder ehrbar. Z. E. seinLeben für sein Vaterland wagen, oder sich von La-stern zur Tugend angewöhnen bittere Artzeney ge-brauchen, oder stehlen, huren, fressen und sauffen.
i-?6. Denn was das Stehlen, Huren,Fressen und Sauffen anlanget, diese gehörennicht unter die nützlichen und belustigenden Güter,weil sie garnicht unter die Güter zu rechnen sind,sondern böse sind. Und vermischen die, so sichdergleichen Exempel bedienen, gantz offenbahrzwey unterschiedene Redens-Arlen. Ein andersist ein empfindlicher, augenblicklicher Nutzen, oderBelustigung; ein anders, ein nützliches oder be-lustigendes Gut.
107. Was aber die andern Exempel betrifft,so ist eS wohl an dem, bittere Argeney ist einnützlich Gut, aber nicht belustigend: Sich vonLastern abgewöhnen, ist ehrbar und nützlich,C 4 aber