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Christian Thomasens Von Der Kunst Vernünftig und Tugendhaft zu lieben : Als dem eintzigen Mittel zu einem glückseeligen, galanten und vergnügten Leben zugelangen, Oder: Einleitung Der Sitten-Lehre ; Nebst einer Vorrede, In welcher unter andern der Verfertiger der curiösen Monatlichen Unterredungen freundlich erinnert und gebeten wird, von Sachen, die er nicht verstehet, nicht zu urtheilen, und den Autoren dermahleins in Ruhe zu lassen
Entstehung
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4« Das i. H. vHn der Gelahrheie

aber es gehet sauer ein. Meine beydes pr^lux,-poniret einen Menschen, der in einem verderbtenZustand ist ; Dergleichen Güter, wie wir bald sa-gen werden, sind Güter in einem geringern»nd mehrenlheils denen edelsten Gütern^ die mannach dem ordentlichen und natürlichen Zustand deßMenschen erweget, entgegen gesetzt. Was wiraber bißhero von der Vereinigung des eh! bahren^Nützlichen und belustigenden Guten gesagt, ist vondenen edelsten Gütern, wo^u^m äe snulo^to.uobiZiAmo, zu verstehen.

108. Endlich sein L.eben für sein VaterlandWagen, ist, wenn man einen rechten Menschen,anstehet, ein belustigendes und nützliches Gut;Denn ein tugendhafter Mann thutes mitFceuden,und erhält dadurch den gemeinen Nutzen, in weis,chem sein eigener mit steckt : Und muß man einenMoss n Unterscheid machen unter Sterben und sem-Leben wagen.,

109, Derowegen wäre es fast besser gewesen,man hatte in denen Schulen die Emtheiwng desGuten KoneAuM^'scuiicwW L< utile aus-gelassen, als daß man sie sv verwirrt und unge-gründet fürgetragen, zumahl da man abermahldas ^m'ttm ausgelassen, welches weder zu den,ehrba!,x n, noch nützlichen, noch belustigenden Gü-tern, nach der gsmeinen Beschreibung, gerechnetwerden?an.

Solchergestalt abex wollen wir unsnach andern EmtheiwttZen des Guten um-thun,