das Gute u. Vosezu elVennen überh. 45
121. Wiederum : Einem priemen ist eineetliche Tage lang cominuirte Ruhe,eine aufsei-ne Kranckheit gerichtete Aryene^, eine ausier-yrdeutliche Wärme gut. Einen Gesundenoder macht sie faul; und ein Gesunder verderbetsich, wenn er ofte ArHeney braucht, und seine Zim-mer warm halt, als wenn er kranckwäre. EinemIrrenden, der noch in pr^uciiciis steckt, mußmal? durch einen ehrlichen Betrug gewinnen«Bey einem Weisen ist aller Betrug verdächtig.Ein Wollüstiger, Geitziger und Trunckenboiobessert sich, wann seine Wollust, sein Geiyund seine Tnmckenheie abnehmen; aberein keuscher, freygebiger und nüchterner Menschverschlimmert sich, wenn er in einem derglcichenmäßigen <3l-aä wollüstig, geitzig und der Trun-ckenheit ergeben wird.
122. Mit del' vorigen Einthei'lung des Gutenhat folgende einige Verwandniß. Das Guteund Böse wird entweder oder /»-^Mitge-nommen, das ist, das Gute bestehet entwederin der Erlangung einer angenehmen Sache,oder in der Beraubung einer unangenehmen«Und dasBose bestehet entweder in Erhaltungeiner unangenehmen, oder in Beraubungeiner angenehmen Sache.
I >.z. Aso ist die Erlernung zuvor unbek<m<-ter LVisienschafcen, die Erhaltung neuerEhre und Freyheiten, die Erwerbung eines biss-hex