das Gute ». Vost z» erdennen überh. 47
wird, als Rranckheit, Unweißheit und La-ster; das andere aber ist nicht so wohl böse alsinäitkerent, weil das ihm entgegen gesetzte Gutnicht nothwendig ist, als Beraubung oder Man-gel der Freyheit, derEhre und des Reich-thums, worzuwir auch die Unwissenheit des^o^' und andrer Dinge, die dem Menschen zurWeißheit nichts helffen, rechnen.
127. Und zwar so habe ich in dieser Eintheilungauf die natürliche Gleichheit des menfthlichenWe-sens mein Absehen gerichtet,wenn man aber aufdiedurch die bürgerliche Geseilschafft eingeführte Un-gleichheit reiieÄiret, so ist nichtzu leugnen, wie wirauch allbereit oben erwehnet, daß das ^co,^»zunter die nothwendigen Güter gerechnetwerden müfje. so ferne ohne dieselbige kein Men-sche in der bürgerlichen Gesellschafft sich emporheben kan, in welcher Betrachtung aber auchdie Freyheit, Ehre und Reichthum unter dienothwendigen Güter gerechnet werden müssen.Solchergestalt tonte man, damit man diese bey-derley Benennungen nicht vermische, sagen, dienothwendigen Güter seyn entweder solche inAnsehung des menschlichen Wesens (necettarisÄdlolure) oder in Betrachtung der menschlichenGeseilschafft, in der wir leben, und die nicht sovollkommen ist, wie sie seyn solte uud könte (ne-cei!2ri.a ex K^ockeli ttatus corruxti iocietA-ris civiÜ8.)
"8. Hiernach!) ist auch das Gute entweder
«in