GlöckfeeUMit des Menschen. 55
Glück bestehet mehr mGedanckenals in der Geniessnilg selbst 6s. Die Gedancken machen auch desMenschen Unglück.". 6l. Seine grösteGlückseelig-keit bestehet in rlchigen und mäßig sich veränderndenGedancken. ».6^. Welche Gemüths s Ruhe«der Belustigung des Gemüths genennet wird?
6z. Diese wird besser empfunden als beschrie<-ben. t>4 Ihre Beschreibung. >?. 65. Sie ist«ine Belustigung und ohne Schmertzen; ».66 aberdabey ruhig und ohne Freude.»- 67 68. Nach ihrtrachtet man bey allen denen andern Gütern. » 69.JhrVerlangen sich mit andern zuvereinigen ist mchtunruhig; sondern zeiget nur an, daß ihre Ruheeine maßige Bewegung sey. ».70. Sie ist ihrem Ur-sprung und Würckung nach eine vernünftige Lie-de. 71. 72. Die bestien haben keine Liebe undGesellschaft, aber der Mensch wäre ohne menschlicheGesellschaft nichts, «.74. ja er wäre kein Mensch.
75. Er hätte kein Vergnügen, 76. wenn ergleich ein m>s-»ickrnpe wäre, und der sich inLiKlio-rkecpie» vergräbt. ".77. Die meistenBelustigunqeirpl-clupponiren menschliche Gesellschaften.« 78-DerMensch ist zu einer frKdfertigenGesellschaft geschaf-fen, »79. und alfo zur Liebe ruhigerGemüther. »i>o.Ein vernünftiger Mensch liebet andere Mensche»mehr denn sich selbst, -?. 81 82. auch ^ lasterhafte-sten lieben würcklich andereGcschöpffe mehr als sich,
8Z Welches durch das Exempel eines Wollüsti-gen, Ehr-undGeld- Geitzige» erwiesen wird,» 84.85. Wegen Benennung der grösteu Glnckseeligkeitmuß man sich nicht zancken. «. 86.87 (^) Vorden vollkommenen Begriff eller menschliche»Güter, entweder auch der nicht nochwcndi-M , 88^ 89. oder doch zum wenigsten derD 4 uöchi-