Glückseeligkeit des Menschen 61
des Frantzösischen Ssy-rici in ihren D^/^/-?»/.
mit denen sie die ungeschicktesten 8r33rs->si.nitter> oder die unwürdigsten Wucherer beehren,auf Hebräisch, Griechisch und Lateinisch beweisenwollen, daß dieselben die Gelehrtesten und Tugend,haftesten Leute seyn? Daß ich nichts erwehne vondem, daß, da e6 ftnst Heisse: DielLhre t'st derTugend «S.ohn, deut zu Tage in der gantzeuWelt die iLhre öffentlich Mit Gelde erkauftwird.
vi. Was die Freunde betrift, hatte ich vornothig dieses zu erinnern , daß wenn die Freun-de unter die Güter des Glücks gerechnet wer-den, weil derer Mangel endlich den Menschennicht elend macht, eine Menge solcher Men,sehen dadurch verstanden werde, die reich odermächtig sind, und wegen ihres eigenen lnrerelleunser Glücke zu befördern, und unsern Schadenzu wenden suchen. In dergleichen Freundenkan so viel destoweniger die gröste Glückseelig-keit bestehen, je mehr unstreitig ist, daß ein wei-ser und tugendhafter Mann nicht vielFreunde haben könne, sondern nothwendigviel, viel Feinde haben müste, weil er sonst nichtweise und tugendhaft seyn würde. Wor-bey nicht zu vergessen, daß diejenigen, diein dieser Welt sich jederman zum Freun-de machen und niemand erzürnen wollen, amelendesten dran seyn, weil sie sich den grostenVerdruß täglich anthun, und dennoch di?
mw