GZuckseetttMr des Menschett. 65
L.eben, hernach die Sinnligkeicen, und danndie Vernunft rechnet; man möge nun dafür,halten, daß der Mensch drey Seelett habe, einetvachölhümliche, eine sinnliche und eine vernünfti-ge: oder daß die menschliche Seele dreyerleywürcrende Eigenschaften habe, davon dasLeben dem Menschen mit den Pflcmtzen, und dieSinnligkeit ihme mit denThierengemein sey, dieVernunft aber ihme allein zustehe, daher auch derMensch erst in Mutter-Leibe als einePflcmtzung,hernach nach seiner Geburt in seiner ersten KindheitM ein Thier lebe, biß er endlich, wenn er seineVernunft zu brauchen anfange, auch anfange, alsein Mensch zu leben,
21. Woraus man ferner zlt folgern pfleget/daß das Leben der Gesundheit, die Sinn-jigLeit aber dem Leben, und die Vernunftallen dreyen fürzuziehen, woraus viel inconve-nienriÄ erwachsen, die wir eben jetzo nicht berüh-ren wollen.
2?.. Gleicherweise ist auch ein Irrthum, wcttriMan den Ä.eib nur für ein Gefängniß unvnicht für ein Theil der Seele hält. Weichall)man hernach nicht eben bewundern darf, wenndie Stoiker und Tpicurer auf den Schwärmgerathen, daß ein weiser Mann mitten iniAeuer eben so ruhig sey, als wenn er in ei-z?em Rosen-Garten jafse, oder wenn sie ge-'sagt, bey ereigneten grossen Gchmetyettik E schrie--