66 Das 2. H. von der grasten
schrie zwar der Mund eines weisen Man-nes, aber seine Seele wäre ruhig; und wasdergleichen ungegründete Dinge mehr sürgebrachlwerden.
2z. Wir wissen, daß der Mensch ans zweywesentlichen Theilen, dem L.eib und Seele, be-stehet, aber daß diese beyde in höchster und unbe»schreiblicher Vereinigung verknüpft sind, der-gestalt, daß die Seele von der Gesundheit desLeibes, der Leib aber von dem Leben, denenSinnligkeiten und denen Gedancken der Seele ^xarricipiiet.
24. Denn wie das Ä.eben des Menschenvor die Vereinigung desL.eibes und der See,!en genommen wird, so ist es kein Zweifel, esist das Leben der Grund des grasten Gutsdes Menschen; Denn es ist so dann selbigesnichts anders, als die Dauemng des menschli,chen Wesens, und begreift zugleich die Bewe-gung des Geblüts und der Bewegungs-Geister, wie nicht weniger der Seelen und dieGanyheit derer Theile des menschlichenLorpers, darinnen diese Bewegungen vorgehen,in sich.
25. Und zwar so sind diese vier Stuck derge-stalt mit einander verknüpft, daß keines ohne >das andere se^n kan, und daß von dem beständi-gen Wohlseyn des einen auch die Güte des andern^epencliret.
26. Wo keine Theile des menschlichen
Lei,