GIuckseeliZLeit des Menschen,
holet, daß das Wohlseyn aller Dinge in einerruhigen und nach Gelegenheit des Wesens deeDinge, mäßig veränderlichen Bewegungbestehe. Woraus denn so fort folget, daß alleunruhige- und allzuveränderliche Gedan-cken des Menschen bäft seynhingegentheil aberin einem ruhigen Verlangen und mäßigsich verändernden Gedancken des Menscher»Keine wahre, einige und graste GlKcksees?jigVeie bestehe.
6z. Und diese ists, worauf die alten Welt-Weisen, die das höchste Gut in einer Gemüths-Ruhe oder in einer Belustigung des Gesmüths gesucht haben, ihr Absehen gerichtet.Wir wollen keines wcges mit dir der Wortsoder des Nahmens halber streiten, wmn wirnuein der Sache überein kommen.
64. Allen Streit aber dißfalls desto besser zuheben, wäre es wohl gut , wenn wir eine deut-liche Beschreibung derselben geben kvnten;Dieweil sie aber einig ist, und ihres gleichemnicht hat , auch solchergestalt von denen, die siebesitzen, besser empfunden , als von ander:?deutlich verstanden wird, muß Vü es so genaunicht mit uns nehmen, sondern zu frieden seyn, wennwir dir in Beschreibung derselben mehr zeigen,was sie nicht seyn, als was sie sey, oder wenn wieunser Absehen darinnen mehr, auf ihrem Ur»sprung und A?ürc?uncl, als auf ihr eigentli-ches Oesen richten.
F z 65.Sie