94 Das !.H. von der großen
seine Huren, und seine SauftGeschelischaft; einiLhrgclyigerdie Leute, von denen er Ehre zu er,langen hoffer, und ein Geldgeirziger den todtenGe!d«K!umpen und was Geldes Werth ist. Esist ja wahr, diesen opffern sie alle andere Men-schen, und alles was sie sonst haben, aber auch für-nemlich sich selbst auf; in Ansehen ein wollü-stiger seine Hure und liederliche Sauff-undSpiel - Gesellschaft zu vergnügen, sich um seineGesundheit und zeitliche Wohlfarth bringet; einAhrgelyiger, um einen Wind von Ehre undvon andern Menschen zu erlangen, Leib, Gut undEhre selbst K^arcliret, und ein Geld^Geiyigerüber dieses alles bey feinem Geld und Gut ver-hungert, u. s. w.
86. So siehest du demnach, daß die Ge-müths-Ruhe ohne Vergnügen, dasVergnü-gen ohne die Liebe anderer Menschen, dieseL.iebe ohne der Vereinigung der Gemüther, unddiese Vereinigung ohne Wechselsweise Bemü-hung der geliebten Person vergnügen, auch mitHindansetznng seiner eigenen zu suchen, diesesalles aber ohne Abschaffung dessen, wasdas Gemüthe beunruhiget, nicht seyn könne.Und hüte dich dannenhero, daß du nicht nach Artund Weise der meisten ?Ki!olopKen über der Be>«Nennung der grvsten Glückseeligkeit des Men-schen einen unnvthigen Streit ansähest.
8 7. Nenne es wie du wilt. Denn die Wortesind der Dinge halder, die Dinge aber nM der
Worte