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Christian Thomasens Von Der Kunst Vernünftig und Tugendhaft zu lieben : Als dem eintzigen Mittel zu einem glückseeligen, galanten und vergnügten Leben zugelangen, Oder: Einleitung Der Sitten-Lehre ; Nebst einer Vorrede, In welcher unter andern der Verfertiger der curiösen Monatlichen Unterredungen freundlich erinnert und gebeten wird, von Sachen, die er nicht verstehet, nicht zu urtheilen, und den Autoren dermahleins in Ruhe zu lassen
Entstehung
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224 Das 5. H.von der allgemeinen

chen Dinge abweichen, die Geaner verketzern,und als ob sie in schädlichen Irrthümern stackcu,ausschreven.

50. Zu dem so gründet sich die Wahrhaftig-keit der allgemeinen menschlichen Natur, wel-che, wie wir oben erwehnet, bey allen Menschen»die auch es möge seyn von was für Dingen eswolle, unterfthiedene Meinungen haben, gleich ist,und also auch eine gleiche Obligation und Ver-pflichtung würcket. Zugeschweigen, daß gleichwie wir uns nicht vergewissren können, baß wirnicht derer Ketzer ihrer allgemeinen Dienste derLeutseeligkeit sollen benölhiget seyn, also auch wieeben so wenig der Ketzer entbehren können, daßwir nicht ihr Versprechen von ihnen annehmensollen. Und wie es uns nun wohl gefallet?wenn die Ketzer uns ihr Versprechen halten;also würde eine grosse Ungleichheit erfolgen,wenn wir ihnen das unfrige nicht wieder halten,sollen. Zu dem so wäre es sehr irrailoüabe! >wenn wir vorwenden wollen, es halte uns vonHaltung unsers Versprechens der elende Zustanddes andern ab, der ein Ketzer ist, da doch ebendieser elende Zustand uns zuvorherv nicht ab-gehalten , sein Versprechen von ihm anzuneh-men , oder ihn auf unserer Seiten etwas zuversprechen.

51. Endlich wenn wir oben erwchnet haben,daß die Wahrhaftigkeit aledenn erst statt ha-be, wenn man etwas zugesagt hat, daß in nn,

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