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8 (1839)
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Antiquarischer Briefe sieben und dreyßigstcr.

vlimxosMv ALnu scnto ^ro^oeta<j>uo kiatta imjiotum oxel^vro I»o-^ktlum clocnlt. Der natürliche Verstand der Worte scheinet derzu seyn, daß die Soldaten das Knie an den Schild anstemmen,und so den Spieß vorwärts halten mußten, daß der Feindnicht einbrechen konnte. Diese Erklärung wird durch die bci-den Parallelstcllcn im Diodor und Polyän, und durch die Lageder Sache Mit den übrigen Umständen selbst, bestätiget; dennder Angriff der Lacedcmonier geschah gegen die auf einer An-höhc gestellten Thcbaner. (Vergl. Xe-iopu. ker. <Zr. V. 4. 60.)Hiermit scheinet der Borghesische Fechter nicht wohl übereil»zu kommen, dessen Stellung diese ist, daß er nicht sowohlden Angriff aufhält, als selbst im lebhaftesten Ausfalle be-griffen ist; daß er den Kopf und die Augen nicht vor- oderhcrabwärts, sondern aufwärts richtet, und sich mit dem auf-wärts gehaltenen Schilde vor etwas, das von oben herkömmt,zu verwahren scheinet; wie nicht nur das Kupfer zeiget, son-dcrn auch Hr. Lessing im Laokoon selbst die Beschreibung mitWinkclmanns Worten anführt. Herr L., der diese Unähnlich-weiten gar wohl bemerkt hat, schlägt vor, die Stelle im Ne-pos durch eine andere Interpunktion der Stellung des Bor -ghesischcn Fechters näher zu bringen. Dem sey also: aberauch dann wissen wir weder die Stelle im Diodor und Po-lyän, noch die Stellung beider Heere, noch das loeo vetuit,, eeclere, das pro^oeta nat"ta, das imnvtum vxeipore Iiot"tiumdamit zu vereinigen. Doch alles dieses muß Hr. L. nichtals Widerlegung, sondern als Schwierigkeiten ansehen, dieer in der Folge seiner Briefe vielleicht aus dem Wege räumenwird. Denn sonst würden wir noch anführen, daß der ganzeKörper des Borghefischen Fechters in unsern Augen den gan-zen Wuchs und Bildung, die Haltung und Stellung einesFechters, aber gar nicht das Ansehen eines atheniensischen Feld-herrn hat. Aber nach Kupfern läßt sich so etwas nicht beur-theilen, und hiebe» könnte die Aorstcllungskraft sehr verschiedenseyn. Noch müssen wir gedenken, daß wir vor einiger Zeit inHrn. Pros. Sachsens zu Utrecht Abhandlung clo vva ^nZo-rooa p. 7. den Steil, im Nut. ?Ior. II. tab. 26.1.2. gleich-falls mit dem Chabrias verglichen gefunden haben."