Druckschrift 
8 (1839)
Entstehung
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510
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Vermischte Schriftein Erster Theil.

t?a?'ine?l ^kk^. aci^ualivus Ilinpomenes ravuit 8o1wenei>la nomis:

^)lialibu» Iletneiiäum uouilis Iic»tu8 eiat:<)nalla erecliliile^ elt l'»atil»ntein ruie naierno

Niwlieaam pleno s-rve tulllke linu:t^uitlo suit malllm, c^uocl liteia «iuxit ^eonti,

<)iia leew, cuviclo paeta nuella viro ett:laliaeumizue puoi' äominus iloien^is »AelliImjiotuit menloe, nuäe ?iÄne, tuse.Hier ist von sehr schönen Acpfeln die Rede, die mit den schönstenans dem ganzen Fabelrciche verglichen werden. Wie schickt sichmm zu diesem das taliaeunrjue, da eunyue gemeiniglich etwasVerkleinerndes bey sich hat, wie Denrley über den Horaz an-merkt ("). Scioppius sahe sich daher auch gedrungen in seinenAnmerkungen zu sagen: 70 cunyue ir-^-^xxi. Aber was ist soein ür-xpxX-xxt anders, als die gelehrtere Benennung eines Flick-worts? welches wir uns hier ersparen können, wenn wir mitdem rhcdigcrschcn Manuskripte lesen wollen:

lalia k^uiiif^uo vuer lloininus llorenti» aAelli <!<.'c.Es waren solcher schönen Aepfel sünfc, die dem Priapus vor-gesetzt wurden.

<7»?'men aci /^itt^nm.

(?onia ine nerclit: t.11 lntl'iÄKai'e iciAi^us,

Inclielo nee ine pi-ocke, priane, tuo.Ilvee ^llLeeun^ue 1il»i notui vernaeula nama^De laera iiulli llixeils etle vls.Gruter, welcher auf Bcranlassung seines Freundes, rNelMs,die Priapcia dem Martial als das fünfzehnte Buch beyfügte,sagt in seinen Anmerkungen (die in der Ausgabe des -Hadria-nides nicht hätten fehlen sollen) über die dritte Zeile diesesGedichts: UaZis iunclot lectio mai'Ainalis, «juamvis ei minimoirneülontur mll. evllll. (^e««^?«« ve?»«<??«/stWenn es aber sonach nur noch der Vcystimmung vonHandschriften bedarf, diese bessere Randglosse in den Text auf-zunehmen, so kann ich versichern, daß der Text sowohl des

(°) i/iii, 1, o>>. vi.