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Quellennachweise und Anmerkungen.
(Mannheim ) bedankt sich bei Reich für unverlangte Novitäten, 1777 (Buchner).Remittendcu-Faktur vou Carl Felsecker, Nürnberg , 10. April 1733, für WeidmannsErben und Reich, 5 Artikel für 8 Thalcr 14 gr. (Bibliothek des Börsenvereins).Vieweg d. Ä., Berlin , Juli 1786, sendet Bahrdts „Standrede am Sarge .. .Zicgras," 5 gr., an Wucherer in Wien : 1) bis Michael nicht Abgesetztes irmieoLeipzig an Vieweg zurück, 2) „aufgeblätterte, also gelesene" Exemplare nichtremittierbar (Briefe augeschcner Gelehrten an Bahrdt, Leipzig 1798). Heidegger (Zürich) an H. L. Brönner (Frankfurt a. M.) unverlangt pro novits-te, 1760(Archiv V, 192). Göbhardt (Bamberg ) unverlangt pro iwviwte „an andre Buch-händler". 1774 (Archiv XII, 282). Chr. Fr. Wappler (Wien ), 12. März 1784,an Weidmanns Erben und Reich pro novits-ts (Bibliothek des Börsenvercins).ig) Band II, S. 291 fg.
so) Archiv für Geschichte des Deutschen Buchhandels V, 208.
si) 1765 bitten Joh. Rud. Im Hof Ä Sohn in Basel durch Circular,ihucn von den konsidcrabelstcu Neuigkeiten nichts zn Hinterhalten und zurückzulassen(5. April 1765. Handschriftlich auf der Bibliothek des Börsenvercins der DeutschenBuchhändler zn Leipzig), verlangt Joh. Christ. Dieterich in Gotha von Junins inLeipzig Nova nach Proportion (daselbst), 1777 bittet Bartholoinüi in AngsbnrgReich, ihm von seinen Novitäten zu senden, was nach Reichs Vermuten in derAugsburger Gegend Absatz finden könne (bei Buchuer); von Dresden , 2. Fe-bruar 1772 ist die erste gedruckte Faktur „pro 5lovita,tk" datiert, ausgestellt vonGg. Cour. Walther für Weidmanns Erben und Reich (Bibliothek des Börsen-vercins).
2s) Orcll, Geßner, Füßli & Comp, in Zürich ersuchen durch Circular vonJubilatemcssc 1771, ihnen „ohne Begehren, für ein und allemal, es sehn von-tinus-tioiiss, oder anderes, nichts mehr zn senden."
2s) Bibliothek des Börsenvercins, Archiv für Geschichte des Deutschen Buch-handels, V, 208.
24) Dcr stärkste Buchhandel, sagt Pütter 1774, findet auf der Ostcrmessestatt; Voß iu Berlin bat Reich unterm 27. Scptcmber 1760, ihm mit erster Postzn melden, ob man hoffen dürfe, eine genügende Zahl srcmdcr Buchhändler aufder Messe vorzufinden (Archiv für Gcschichtc des Deutschen Buchhandels V, 232);Daniel Christian Hechtcl schreibt schon im Jahre 1767, daß die meisten HerrenKollegen die Leipziger Michaelismcsse nicht besuchten (Circ. Dan. Chn. Hechtcl,Helmstedt und Magdeburg , 4. Oktober 1767. Bibliothek des Börscnvereins, Archiv V,232), und Bode formulierte im Jähre 1772: der „eigentliche Büchcrkauf" ist aufder Ostcrmesse, „die Michaclismessc thut wcnig und dic Ncujahrsmcsse gar nichts"(Bode an Bahrdt, Hamburg , 19. Aug. 1772; Briefe angesehener Gelehrten u. s. w.an . . . Bahrdt, Leipzig 1798). Wenn nun auch ein Artikel nicht zur Michaclis-messc herausgebracht würde, schrieb er in demselben Jahre, so Hütte das ebennichts zu bedeuten: „weil doch die Michaclmcsse eben keine Buchhäudlcrmcssc ist,wie ich aus trauriger Erfahrung weiß" (Bode an Bahrdt, Hamburg , 8. April1772; daselbst).
25) H—r iu Z, Neuer deutscher Zuschauer, III, 1790, Heft 9.
26) Daselbst.
2?) Joh. Friedr. Korn der Ältere iu Breslau besuchte dic Michaelismesscudcr Jahre 1765, 1766 und 1767 uicht. Er bat deshalb durch Circular, ihm