4. Kapitel: Der Durchbruch der ueuzeitlichcu Organisation. g43
sl) Andr. Seyler, Memmingcn, Jubilatcmesse 1788, erbittet, da er dieMesse nicht selbst besuchen kann, Novitäten nach Verhältnis ihres Inhalts 2—3,von besonders interessanten Schriften 8—10 Exemplare durch Leipziger Kom-missionär. (Bibliothek des Börscuvcreins.)
s») fJ. Ch. Gädicke,^ Einige Mitteilungen über den jetzigen deutschen Buch-handel n. s. w., fKasselZ 1827: Bis um das Jahr 1785 suchte sich der Buchhändlerans der Messe die nencn Bücher aus, „und was er ausgesucht hatte, mußte erauch behalten".
5s) Ähnlich Etablissementscircnlar der Zöllschen Buchhandlung (Prof. AdamMich. Kol), Würzburg , 10. April 1797: wird ihren Bedarf durch Kommissionärverschreiben nnd bestimmt erbitten; verbittet sich also jede Novasendnng. (Bi-bliothek des Börsenvcreins.)
S4) I. Pauli, Berlin , Circular, 1. Okt. 17!18. Archiv für Geschichte desDeutschen Buchhandels V, 229.
sü) Circular, 31. März 1787. (Bibliothek des Börsenvereins.)
5«) Allg. lit. Anzeiger, Leipzig 1797, S. 1018.
s?) Circular von Sam. Flick, Basel, Jubilatcmesse 1793: kann die Mcßenicht besuchen und hat die Anstalt getroffen, daß außer der Meße geliefert wird.„Sie köuucu alles, was Sie in dieser Meße an Novitäten nehmen, in der fol-genden wieder zurückgeben, was Sie bis dahin nicht abgesetzt haben. Tadnrchfällt die Bcsorguiß weg, sich Artikel auf den Hals zu laden, von deren Absatz maunicht vorher versichert sehn kann und die man nachher zum Schaden auf dem Lagermnß liegcu laßen."
5») Circular, 30. Okt. 1797, Archiv für Geschichte des Deutschen BuchhandelsV, 228.
s») Circnlar, 8. Okt. 1798; Kummcrschcs Archiv, Nr. 36; vgl. Archiv für Ge-schichte des Deutschen Buchhandels V, 228.
««) Circnlar, I. G. Aue, Cöthen, 16. Juni 1797. (Bibliothek des Börsen-vereins.)
«i) Neue Littcratur nnd Völkerkunde, Leipzig 1790, 11, Juli, Anhang,«s) Neues Archiv für Gelehrte, Buchhändler nnd Antiquare, Erlangen 1795,S. 235 fg.
, 3) Daselbst S. 586.
v-t) „Ein altes sonst bestandenes Buchhäudlergcsetz: was eine Handlung selbstschreibt nnd begehrt, kann nicht remittirt werden" (Korn d. Ä., Breslau , 1797;augeführt in Schürmnnn, Magazin für den deutschen Buchhandel. — „Was ichin der Messe selbst genommen, darf ich nicht zurückgeben; das ist — ein freilichnnr zn oft durchlöchertes — auf Übereinkunft gegründetes Gesetz des Buch-Hündlers"(Allgemeiner literarischer Anzeiger, Leipzig 1793, 31. Juli, S. 1204). — „Un-gerecht ist es wcuu man geschriebene Bücher zurück gicbt, besonders wenn dasvon der andern Seite nicht geschieht, nnd wenn man sich darüber durch allerhandunstatthafte und kleinliche Ausflüchte zu entschuldigen sncht. Dies; geschieht indcßalle Ostcnnessen" (daselbst 1301, 4. Sept.).
W) Circular vvu Joh. Jak. Flick, Basel, 1. April 1796 (Bibliothek desBörsenvcreius; vgl. Archiv für Geschichte des Deutschen Buchhandels V, 230).
öv) Franz Ferstl, Graz , an Reich, 29. April 1783; Bibliothek des Börsen-ereins. — Der von Karl Büchner angegebene Stuttgarter Fall aus dem Jahre 1784
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